Filippo Smerilli: Versöhnung mit der »Krankheit, die Familie heißt«. Sasha Marianna Salzmanns Debütroman Außer sich

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Und darum eine Analyse  …

2012 sah ich zufällig das Stück Beg your Pardon von der mir bis dahin unbekannten Sasha Marianna Salzmann in einer Aufführung am Ballhaus Naunynstraße in Berlin. Das aus dem Drama sprechende politische Bewusstsein hatte mich neugierig gemacht Weiterlesen

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Florian Kappeler: 1917, 1968 und 2018 ff. Bini Adamczaks „Beziehungsweise Revolution“

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In der Revolution trifft sich das Persönlichste mit dem Allgemeinsten, Emotionalstes mit Rationalstem. Das ist – so die grundlegende Annahme von Bini Adamczaks Buch Beziehungsweise Revolution (2017) – der Tatsache geschuldet, dass  Revolutionen „ein Verlangen nach und zugleich ein Ausdruck von veränderten Beziehungen“ (260) sind. Weiterlesen

Diskussionsveranstaltung: Unfreiwillige Komplizen? Subjektivierung in der Wissenschaft zwischen Exzellenz und Prekariat

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Diskussion mit Sandra Beaufaÿs (Duisburg-Essen) und Tobias Peter (Oldenburg)

Montag, 29.1.2018, 18 Uhr

Unter den Linden 6, Raum 2249a (Marmorsaal)

Die Schlagworte ‚Wettbewerb‘ und ‚Sichtbarkeit‘ fehlen in keiner hochschulpolitischen Ansprache, die sich zu den Stärken des gegenwärtigen deutschen Wissenschaftsbetriebs äußert. Weiterlesen

CfA: Neue Materialismen

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Materialistische Ansätze haben in den letzten Jahren in der Literaturwissenschaft eine neue Bedeutung erlangt, die in Abgrenzung vom ‚lingustic turn‘ bereits zur Rede von einem ‚material turn‘ geführt hat. In ihrem Fokus stehen Verhältnisse zwischen literarischen Texten und ihrer Materialität, und damit auch (materielle) Praktiken, welche die Literatur bzw. Literaturwissenschaft kennzeichnen. Weiterlesen

5 Jahre / 10 Ausgaben – Jubiläumsfeier: 17.9.2017, 19 Uhr im aquarium (Berlin)

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Wir möchten euch herzlich dazu einladen, mit uns das fünfjährige Bestehen von Undercurrents und das Erscheinen der zehnten Ausgabe zu feiern. Und zwar am 17.09.2017 ab 19:00 Uhr im aquarium, Skalitzer Str. 6 (neben dem Südblock, U-Bahnhof Kottbusser Tor), 10999 Berlin Kreuzberg: Weiterlesen

Redaktion Undercurrents: Statt eines Editorials: Wenn ‚deutsch’ die Antwort ist, was war dann die Frage?

Editorial

Glauben wir Selbstbeschreibungen der Germanistik, so hat sie ihre Geburt aus dem Geiste des deutschen Nationalismus längst überwunden – und ihre tiefe Verstrickung in den Nationalsozialismus glänzend aufgearbeitet. Zumeist feiert sie sich dafür; Weiterlesen

Markus Liske: Das Wir als Burka des Ichs. Eine antiidentitäre Assoziationskette zur Leitkulturdebatte mit flapsigem Neandertaler-Content, ein bisschen Herder-Bashing und zwei oder drei globalisierten Kraftausdrücken

Liske

Im Oktober des Jahres 2000 machte der damalige Fraktionsvorsitzende der CDU Friedrich Merz einen Begriff hof- bzw. bundestagsfähig, der bereits zwei Jahre zuvor von Theo Sommer, seinerzeit Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit, in die seit den Achtzigerjahren schwelende Debatte um Zuwanderung und Integration eingebracht worden war: die „deutsche Leitkultur“. Weiterlesen

Klaus Birnstiel: Dröge Detaildemut, wortreiche Welterklärwut oder Warum kennt die Germanistik weder Maß noch Ziel, wenn es ums Vaterland geht? Eine Polemik

Birnstiel

Immer wenn in Deutschland die ganz großen Fragen auf den Tisch gepackt werden, ist die Germanistik nicht weit. Wer sind wir, und wenn wir jemand sind, wer genau, und warum? Was ist deutsch an diesem Deutschland, wie ging das gleich nochmal mit Kultur- und Staatsnation, und was war das mit diesem Goethe? Weiterlesen