Türkische und Türkisch-Deutsche Perspektiven in der (Re)Konstruktion von ‚1968’

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Ela Gezen

Abstract

Die Historiker_innen Christina von Hodenberg und Detlef Siegfried thematisieren in der Einleitung zu ihrem Sammelband Wo 1968 liegt. Reform und Revolte in der Geschichte der Bundesrepublik (2008) Schwierigkeiten der Periodisierung der Studentenbewegung und formulieren die Notwendigkeit, ‚1968ʻ in Bezug auf eine „weitergefasste Umbruchperiode“, den Zeitraum zwischen 1958 und 1973, die „langen sechziger Jahre“, zu untersuchen (von Hodenberg/Siegfried 2008, 8). Dieser Periodisierung folgend möchte ich in diesem Beitrag der Frage nachgehen, wie sich türkische und türkisch-deutsche Kulturpraktiken in diesem Zeitraum in der Erinnerungskultur der 68er-Bewegung verorten lassen. Darüber hinaus verstehe ich dieses Essay als eine Anknüpfung an Leslie Adelsons Against Between: A Manifesto (2001), welches in die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit ‚Literaturen der Migrationʻ interveniert.

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Zitationsvorschlag
Gezen, E. (2019). Türkische und Türkisch-Deutsche Perspektiven in der (Re)Konstruktion von ‚1968’. Undercurrents ~ Forum Für Linke Literaturwissenschaft, (12). Abgerufen von http://undercurrentsforum.com/index.php/undercurrents/article/view/93
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